Dienstag, 25. März 2025, 19:00 Uhr
Saal der Musikschule
Vorbereitungsvorspiel Jugend musiziert
Mittwoch, 26. März 2025, 17:30 Uhr
Lichthof des Alten Klosters
Konzert der Elementarklassen
Mittwoch, 9. April 2025, 19:00 Uhr
Lichthof des Alten Klosters
Orchesterkonzert
Dienstag, 27. Mai 2025, 18:30 Uhr
Saal der Musikschule
Vorspiel Klavierklasse Olga Balzer
Dienstag, 3. Juni 2025, 18:30 Uhr
Saal der Musikschule
Vorspiel Gesangsklasse Dorothée Babst
Dienstag, 1. Juli 2025, 18:30 Uhr
Saal der Musikschule
Klavierklasse Olga Balzer
Samstag, 5. Juli 2025, 10 – 13 Uhr
Tag für junge Musiker im Alten Kloster
und im Oberamteihof
Dienstag, 8. Juli 2025, 18:30 Uhr
Saal der Musikschule
Vorspiel Klavierklasse Marina Lewandowski
Und Blockflöten- und Oboenklasse Dietlind Zigelli
Gespannte Atmosphäre herrschte kurz vor Beginn des Jahreskonzertes der Städtischen Musikschule im Stadtforum. Für manche Schülerinnen und Schüler war dies der erste öffentliche Auftritt überhaupt. Aber auch für diejenigen, die schon öfter vorgespielt haben, war es aufregend, vor großem Publikum in diesem festlichen Ambiente aufzutreten.
Der Jugendspielmannszug unter der Leitung von Armin Geiger eröffnete mit einem Einmarsch schwungvoll das Konzert. Musikschulleiter Alban Beikircher begrüßte das zahlreiche Publikum – das Stadtforum war bis auf den letzten Platz gefüllt - und übergab das Wort an Bürgermeister Raphael Osmakowski-Miller, der die Ehrung der erfolgreichen Musikerinnen und Musiker vornahm. Er sprach ihnen ein großes Lob für ihr Engagement und ihr Durchhaltevermögen beim Üben aus. Geehrt wurden für ihre erfolgreiche Teilnahme am Tag der Bläserjugend Marie Hanus (Saxophon), Stella Buling (Saxophon), Sophia Lutz (Querflöte), Till Rothmund (Posaune), Fidelis Merk (Posaune), Simon Bühler (Tenorhorn) und Annika Bühler (Querflöte) und stellvertretend für das gesamte Jugendblasorchester, Musikdirektor Marc Lutz. Für ihre erfolgreiche Teilnahme bei Jugend musiziert wurden Stella Buling (Saxophon), Nora Salmen (Querflöte), Marie Hanus (Saxophon), Nora Cret (Klavier), Nayla Döhnert (Violine), Eleni Döhnert (Violine) und Lara Hauptmann (Klavier) geehrt.
Anschließend zogen alle Geehrten gemeinsam mit dem Jugendspielmannszug wieder aus. Es folgte ein schwungvoller und farbenfroher Auftritt des Musikgartens unter der Leitung von Christine Schmid zum Lied „Wenn der frische Herbstwind weht“ von Klaus Weigele. Die Kinder und ihre Eltern setzten die bezaubernde Melodie mit Tüchern in bunte Bewegungen um.
Mit ihrem Auftritt zeigte das Integrative Ensemble unter der Leitung von Matthias Lyding den Klassiker „Greensleeves“ in ganz neuem Gewand. Viele Klangeffekte untermalten die gesanglich wunderbar vorgetragenen Strophen und bildeten interessante Zwischenspiele. Alle Mitwirkenden waren mit großer Freude bei der Sache.
Das Piccolini-Orchester spielte zunächst den Kanon „Auf ihr Freunde“, dessen Text als Leitschema für alles Üben gesehen werden kann: je mehr man übt desto besser klingt es. Passend zum folgenden Stück „Going for Gold-Suite“ von Kathy Blackwell geben alle Musikerinnen und Musiker ihr Bestes und lassen gemeinsam etwas Großes entstehen.
Etwas verwegen und Gedanken an eine Seefahrt weckend gaben die Bläserlinge unter der Leitung von Alexander Werner „Pirates of Rock“ von Markus Götz zum Besten. Der Beginn von „Trumpet Hero“ von Paul Lavender erinnerte entfernt an „Smoke on the Water“ und begeisterte durch tolle Gruppensoli. „Happy“ rundete den Auftritt mit fröhlichem Klang und gutem Rhythmus ab.
Pius Kessler schuf mit dem wunderbar lyrischen „Poetischen Tonbild“ von Edvard Grieg das Bild einer weiten Landschaft und zeigte alle Facetten des solistischen Klavierspiels.
Stella Buling am Saxophon und Nora Cret am Klavier spielten „Zwei Präludien“ von Thomas Peter Horas. Die spritzigen und verspielten Melodien ließen viele mit einem Schmunzeln zurück.
Unter der Leitung von Dietlind Zigelli entstand ein Ensemble aus Flöte, Blockflöte, 3 Oboen, Cello und Klavier. Diese Kombination aus Instrumenten formte einen wunderbaren Klang, den die Zuhörerinnen und Zuhörer bei „Good News“ von Daniel Hellbach genießen konnten.
Johanna Langenfeld, Ellen Kessler und Hannah Luib zeigten, dass man sogar zu dritt an einem Klavier sitzen und tolle Musik machen kann. Im schönen Zusammenspiel trugen sie eine getragene und gesangliche „Ballata“ von Cornelius Gurlitt vor.
Hervorragend interpretiert und in allen Lagen souverän begeisterten Eleni Döhnert an der Violine und Maximilian Münster am Klavier das Publikum mit der virtuosen und höchst anspruchsvollen „Intruduction et Tarantella“ von Pablo de Sarasate.
Das Streichorchester unter der Leitung von Alban Beikircher eröffnete seinen Beitrag mit der bekannten Eurovisionsmelodie „Te Deum“ von Marc-Antoine Charpentier und interpretierte das Rondo sehr abwechslungsreich. Das „Impromtus“ von Jean Sibelius begann ruhig und melancholisch und steigerte sich zu einer innigen Melodie. Im schwungvollen Mittelteil wurde es heiter, um dann wieder melancholisch zu verklingen. Mit „El Choclo“ von Angel Violloldo verbreiteten die Musikerinnen und Musiker argentinisches Tango-Flair im Stadtforum und zeichneten das Bild eines fröhlichen Treibens.
Marc Lutz zeigte mit dem Jugendblasorchester interessante und abwechslungsreiche Vielseitigkeit. „Harry has to hurry“ von Thiemo Kraas war wie ein Sprint, an dessen Ende man durchatmen und verschnaufen muss. Bei „Monsters“ von Thomas Doss lieferten alle eine supertolle Show: Verkleidete gruselige Monster aus dem Schwarzachtal, grüner Nebel auf der Bühne und sämtliche Register der spannungsreichen Geräusche und Musik verursachten bei so manchem Zuhörer eine Gänsehaut. Bei der anschließenden Zugabe „All in“ von den Fäaschtbänklern klatschten alle begeistert mit.
Es war ein rundum gelungenes, schönes Konzert mit vielen tollen Beiträgen, was das Publikum mit viel Applaus zwischen den Beiträgen honorierte.
Im Anschluss bewirtete der Förderverein der Musikschule im Foyer mit Getränken und leckeren Butterbrezeln.
2024: Ohrenbärin Moppeline - Konzert der Elementarklassen im Lichthof des Alten Klosters
Im Lichthof im Alten Kloster fand, unter der Gesamtleitung von Christine Schmid, die Aufführung der Ohrenbärin Moppeline, dargeboten von den Elementarklassen der Städtischen Musikschule Bad Saulgau statt. Das ungeordnete Gezwitscher der Vögel störte die ohrenempfindliche Bärin Moppeline (gespielt von Stella Buling) und so bat sie darum, dass alle Vögel ihre Lieder nacheinander singen sollten. Die drei Raben (Lena Unmuth, Anton Schwendele und Philipp Schlee) waren mit der Piepsordnung zunächst gar nicht einverstanden, gaben aber schließlich der dringenden Bitte der Ohrenbärin nach. Das Publikum im voll besetzten Lichthof lauschte gebannt auf Lieder wie „Der Kuckuck und der Esel“, „Kommt ein Vogel geflogen“ oder „Alle Vöglein sind schon da“. Instrumental begleitet wurden die Sängerinnen und Sänger durch die Blockflöten und den Rhythmischen Grundkurs der Städtischen Musikschule Bad Saulgau. Auch die Eulen bekamen ihr Lied obwohl sie verschlafen hatten und kein Lied mehr im Liederfass der Ohrenbärin zu finden war. Selbst der Papagai machte noch auf der Durchreise Halt in Bad Saulgau, um mit „Jimba, Jimba“ sein Können zu zeigen. Zum Finale sang die Ohrenbärin ihr „Bärentatzenlied“ und alle waren zufrieden, dass sie jedes Lied einmal für sich hören durften. Die rund 60 mitwirkenden Kinder wurden erst nach einer gemeinsamen Zugabe von der Bühne entlassen.
Der am 1. Juli 2023 von der Städtischen Musikschule in Kooperation mit der Stadtmusik Bad Saulgau angebotene Informationstag „Tag für junge Musiker“ wurde auch in diesem Jahr gut frequentiert. Die Veranstaltung fand im Außenbereich des Alten Klosters sowie im Oberamteihof statt. Nachdem Schüler der Städtischen Musikschule ihre Instrumente mit kurzen musikalischen Beiträgen vorgestellt hatten, bekamen die interessierten Kinder und Eltern die Möglichkeit, selbst die Instrumente auszuprobieren und sich bei den Lehrkräften der Städtischen Musikschule fachlich beraten zu lassen. An beiden Standorten der Städtischen Musikschule entstand eine stimmungsvolle Marktplatzatmosphäre. Klänge verschiedenster Instrumente belebten Gebäude und Vorplatz. Ab sofort besteht die Möglichkeit, sich bei der Städtischen Musikschule anzumelden, entweder im Sekretariat der Musikschule oder Online unter
musikschule@bad-saulgau.de.
Nachwuchsblasorchester der Stadt konzertieren gemeinsam im Oberamteihof: Bei seiner Begrüßung gab Musikschulleiter Alban Beikircher seiner Freude über die gelungene Kooperation der Nachwuchsblasorchester Ausdruck. Schüler des Walter Knoll Schulverbunds, der Stadtmusik Bad Saulgau und der Städtischen Musikschule präsentierten den mehreren hundert Konzertbesuchern im Oberamteihof in den Abendstunden des vergangenen Samstags ihr Können.
In diesem Jahr stellte Musikdirektor Lutz das abendliche Konzert unter das Motto "Kooperation und Begegnung aller Blasorchester" und zum ersten Mal präsentierten sich alle Nachwuchsmusiker in einem gemeinsamen Konzert vor großem Publikum. Wir möchten heute die einzelnen Stufen musikalisch hörbar machen und die weiteren musikalischen Möglichkeiten und Wege darstellen, quasi als "Treppe der Blasmusik". Die Kleinsten Musiker der Bläserklassen vorweg, die Bläserlinge und zum Schluss das Jugendblasorchester, so Musikdirektor Lutz. Gesagt getan, pünktlich um 18.00Uhr eröffnete die Bläserklasse 5c des "Walter Knoll Schulverbund" das Konzert. Unter Leitung von Martina Barczyck präsentierte die Klasse ihr Können nach dem ersten Schuljahr mit Instrumentalunterricht. "Old MC Donald had a Farm", "Bandroom Boogie", "Mickey Mouse March" und "When the saints" brachten die jungen Musiker im vollbesetzten Oberamteihof bravourös zu Gehör. Nach zwei Jahren Instrumentalunterricht im Stundenplan integriert, wurde die Bläserklasse 6c ebenso für ihre Leistung vom Publikum mit langanhaltendem Applaus belohnt. Mit "Sunny Samba", "Quick Time", "Jus plain the Blues" und "Supercalifragilisticexplialigetisch" wurde gekonnt die zweijährige Lernphase im Klassenmusizieren präsentiert und die jungen Musiker kraftvoll zur Zugabe aufgefordert. Unter Leitung von Alexander Werner ließen es sich die "Bläserlinge" nicht nehmen und begeisterten musikalisch das Publikum ebenso. Die nächste Stufe auf dem Weg der Bläserausbildung, so Werner, werde bei den Bläserlingen hörbar, was sie mit den Stücken "Pirates of Rock" und "Trumpet hero" demonstrierten. Die rund 25 Musiker meisterten die Aufgabe brillant und wurden vom Publikum mit großem Applaus gefeiert. Als "krönender Abschluss" betrat dann das städt. Jugendblasorchester, unter Leitung von Musikdirektor Lutz die Bühne. "Monumentum" von Martin Scharnagl und "Free world fantasy" von Jacob de Haan waren die beiden Stücke, mit welchen sich das Jugendblasorchester im Mai, in der Mittelstufe, die Höchstpunktzahl beim Wertungsspiel in Berg erspielt hatte. "Wenn es Liebe ist" von den Fäaschtbänklern nahm Lutz noch mit ins Programm dazu. Frenetischer Applaus und Standing Ovations waren der gebührende Dank aller Konzertbesucher. Mit "Go West" verabschiedete sich das städt. Jugendblasorchester dann vom Publikum. Musikdirektor Lutz bedankte sich bei Martina Barczyk und Alexander Werner für die musikalische Leitung ihrer jeweiligen Orchester und bei Petrus im Himmel, der das einstündige Konzert in "trockenen Tüchern" und angenehmen Temperaturen gewähren ließ.
Konzertbesuch der städtischen Jugendblasorchester
Bläserlinge und Jugendblasorchester reisen gemeinsam zum Konzert der „Fäaschtbänkler“
Zum Schuljahresende hatten die Bläserlinge der Städtischen Musikschule und das Jugendblasorchester der Stadt Bad Saulgau ein ganz besonderes Erlebnis. Bereits im vergangenen Dezember war den jungen Musikern beim Weihnachtskonzert, von Musikdirektor Marc Lutz ein Ausflug zum Konzert der „Fäaschtbänkler“ versprochen worden. Dieses Versprechen wurde nun am letzten Tag im Juli eingelöst. Ein voll besetzter Bus machte sich auf den Weg nach Immenstadt zum Livekonzert der „Fäaschtbänkler“. Die Busreise wurde vom Förderverein der Städtischen Musikschule großzügig bezuschusst. Einen besonderen Gefallen taten die „Fäaschtbänkler“ ihrem Studiumkollegen Musikdirektor Marc Lutz: Bei „Meet and Greet“ durften die Mitglieder der Jugendorchester die Musiker der „Fäaschtbänkler“ persönlich in der Pause treffen. Nach dem gemeinsamen Konzerterlebnis fuhr der Bus voller glücklicher Nachwuchsmusiker wieder in die Heimat zurück und die jungen Musiker wurden in die Ferien entlassen.
Bild: Quelle privat.
Elfjährige Saxophonistin Marie Hanus erspielt sich ersten Preis bei deutschlandweitem Wettbewerb in Hamburg
Zum ersten Mal wurde am vergangenen Wochenende, in der städt. Musikschule Hamburg, der „JCB-Award“ ausgetragen. Ein Preis initiiert von Jürgen-Christof und Jutta Behn für alle Musikerinnen und Musiker aller VDM-Musikschulen Deutschlands. In diesem Jahr für alle Bläser ausgeschrieben, traten 70 Musikerinnen und Musiker aus 34 Städten, aus dem gesamten Bundesgebiet zum Wettbewerb an. Unter den Teilnehmern war auch die junge Saxophonistin Marie Hanus von der Städtischen Musikschule Bad Saulgau. Zwei Werke aus verschiedenen Epochen interpretierte die junge Musikerin vor der fünfköpfigen, internationalen Jury. Eine „Aria“ von Bozza und den „Street Tango“ von Astor Piazzolla. Marie wurde in der Altersgruppe I einstimmig der erste Preis zuerkannt, ein schönes Preisgeld inbegriffen. Olga Balzer von der Städtischen Musikschule übernahm zur Vorbereitung vor Ort die Begleitung von Marie. In Hamburg beim Wettbewerb durfte Marie ihre externe Pianistin erst eine halbe Stunde vor Auftrittsbeginn kennenlernen. Unterrichtet wird Marie an der Städtischen Musikschule Bad Saulgau von Musikdirektor Marc Lutz.
In der fünfköpfigen Jury der Altersstufe III, bei der Vertreter aller Blasinstrumentengattungen besetzt waren, war auch Helmut Müller, Blechblaslehrer der Städtischen Musikschule Bad Saulgau vertreten. Er berichtet vom durchweg hohen Niveau der teilnehmenden Musikschüler.
Bild: Sichtlich stolz der Leiter der staatlichen Musikschule Hamburg, Prof. Guido Müller, ein gebürtiger Bad Saulgauer, neben der Saxophonistin und ersten Preisträgerin Marie Hanus. (Quelle: privat)